Heute ging es mit meinem Sony 90-mm-Makroobjektiv auf den Michaelshof Sammatz, um ein paar schöne Makroaufnahmen einzufangen. Das Wetter hatte allerdings andere Pläne: dichter Wolkenhimmel, immer wieder Regenschauer und kaum Sonnenlicht. Also alles andere als ideale Bedingungen für die Makrofotografie.
Trotzdem wollte ich mein Glück versuchen – und manchmal wird man eben doch belohnt. Zwischen den Regenpausen ist mir dieses Foto einer wunderschönen Zinnie (Zinnia elegans) gelungen.
Bei Blende 14 musste die Kamera allerdings ordentlich arbeiten. Der ISO-Wert schoss bis auf stolze 10.000 nach oben. Früher hätte ich bei dieser Zahl wahrscheinlich direkt aufgegeben. Doch zum Glück gibt es heute Photoshop und die Entrauschungsfunktion. Nach ein paar Mausklicks wurde aus dem stark verrauschten Bild doch noch ein durchaus ansehnliches Foto.
Manchmal braucht es eben nicht perfektes Wetter, sondern nur etwas Geduld, ein bisschen Glück und moderne Bildbearbeitung. Und seien wir ehrlich: Wenn Fotografen nur bei Sonnenschein losziehen würden, hätten die Regenwolken ja völlig umsonst geübt.
