Schlacht von Großgörschen 1813-2023

Am 2. Mai 1813 fand bei Großgörschen eine entscheidende Schlacht der „Befreiungskriege“ statt, in der sich die Heere Napoleons und der verbündeten Preußen und Russen gegenüberstanden. Die Schlacht endete mit einem teuer erkauften Sieg der französischen Armee, bei dem über 22.000 Soldaten, darunter viele Deutsche, ihr Leben ließen.

Das zwischen Lützen und Pegau gelegene Dörferviereck Großgörschen, Kleingörschen, Raja und Kaja wechselte im Verlauf der Schlacht mehrfach den Besitzer. Erst am Abend gelang es den zahlenmäßig überlegenen Franzosen, die Oberhand zu gewinnen. Preußen und Russen räumten das Schlachtfeld und zogen sich in Richtung Dresden und später in die Oberlausitz zurück.

Gerhard Scharnhorst, ein preußischer Militärreformer, der bei Großgörschen eine Knieverletzung erlitten hatte, starb zwei Monate später an deren Folgen. Die Schlacht bei Großgörschen markierte auch den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen Preußen und Russland.

Obwohl Napoleon nach dem Sieg bei Großgörschen die Möglichkeit hatte, seinen Vorteil auszunutzen, konnte er die zahlenmäßig unterlegenen Preußen und Russen nicht vernichten oder wirksam verfolgen. In der Schlacht bei Bautzen am 20. Mai 1813 trafen sich die beiden Seiten erneut, doch auch hier konnte Napoleon den Krieg nicht für sich entscheiden. Die Schlacht bei Großgörschen war somit einer von Napoleons letzten Siegen und markierte gleichzeitig den Beginn des endgültigen Niedergangs seiner Herrschaft.

Fertige Fotos zum Download im Flickr Album:

https://flic.kr/s/aHBqjACHFb

Salzwedel ist für mich aus fotografischer Sicht eine außerordentlich interessante Stadt. Mit einem geschulten Blick entdeckt man als kreativer Hobbyfotograf in der Altstadt unzählige Motive, die nur darauf warten, festgehalten zu werden. Historische Fassaden, kleine Details und stille Ecken erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Und manchmal ist es einfach der Zufall, der einem ein ganz besonderes Motiv schenkt.

So war es auch diesmal. Ich hatte einen Termin in Salzwedel und war etwas im Zeitdruck, als ich in einer Nebenstraße nach einem Parkplatz suchte. Schließlich wurde ich fündig und stellte mein Auto neben einem alten, deutlich in die Jahre gekommenen Haus ab. Schon beim Aussteigen fiel mein Blick auf die Eingangstür. Sie wirkte schwer, massiv und voller Geschichte.

Und dann sah ich ihn. Einen alten Türklopfer, leicht angerostet, mit einer wunderbaren Patina. Genau dieser Moment war es. Ich wusste sofort, dass ich dieses Detail fotografieren musste. Solche kleinen Dinge sind es, die den besonderen Charme einer Stadt ausmachen. Sie erzählen leise von all den Menschen, die diese Tür im Laufe der Jahre geöffnet und geschlossen haben.

Salzwedel überrascht mich immer wieder aufs Neue. Die Stadt hat Herz, Charakter und so viele versteckte Schönheiten, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Genau das macht sie für mich fotografisch so wertvoll und inspirierend.

Am 2. Mai 1813 fand bei Großgörschen eine entscheidende Schlacht der „Befreiungskriege“ statt, in der sich die Heere Napoleons und der verbündeten Preußen und Russen gegenüberstanden. Die Schlacht endete mit einem teuer erkauften Sieg der französischen Armee, bei dem über 22.000 Soldaten, darunter viele Deutsche, ihr Leben ließen.

Das zwischen Lützen und Pegau gelegene Dörferviereck Großgörschen, Kleingörschen, Raja und Kaja wechselte im Verlauf der Schlacht mehrfach den Besitzer. Erst am Abend gelang es den zahlenmäßig überlegenen Franzosen, die Oberhand zu gewinnen. Preußen und Russen räumten das Schlachtfeld und zogen sich in Richtung Dresden und später in die Oberlausitz zurück.

Gerhard Scharnhorst, ein preußischer Militärreformer, der bei Großgörschen eine Knieverletzung erlitten hatte, starb zwei Monate später an deren Folgen. Die Schlacht bei Großgörschen markierte auch den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen Preußen und Russland.

Obwohl Napoleon nach dem Sieg bei Großgörschen die Möglichkeit hatte, seinen Vorteil auszunutzen, konnte er die zahlenmäßig unterlegenen Preußen und Russen nicht vernichten oder wirksam verfolgen. In der Schlacht bei Bautzen am 20. Mai 1813 trafen sich die beiden Seiten erneut, doch auch hier konnte Napoleon den Krieg nicht für sich entscheiden. Die Schlacht bei Großgörschen war somit einer von Napoleons letzten Siegen und markierte gleichzeitig den Beginn des endgültigen Niedergangs seiner Herrschaft.

Fertige Fotos zum Download im Flickr Album:

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