Buchkritik: „Auf dem Jakobsweg“ – Paulo Coelho

„Auf dem Jakobsweg“ war für mich zunächst eine echte Herausforderung. Ich bin kein großer Fan von Religion oder Esoterik und würde mich selbst nicht als religiös bezeichnen. Entsprechend schwer fiel mir der Einstieg in das Buch. Mehrmals habe ich es zur Seite gelegt, teilweise lag es tagelang unangetastet da. Anfangs war ich ehrlich gesagt eher enttäuscht und hatte Mühe, mich auf die Thematik einzulassen.

Doch irgendwann hat mich das Buch dann doch gepackt. Fast unbemerkt entwickelte sich eine Sogwirkung, und ich musste weiterlesen. Man begleitet Paulo Coelho auf seiner Suche nach seinem Schwert und erlebt mit ihm und seinem Führer Petrus die Erfahrungen, Prüfungen und inneren Auseinandersetzungen auf dem Jakobsweg.

Wer hier eine sachliche oder dokumentarische Beschreibung des Jakobswegs erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Das Buch ist vielmehr wie ein sehr persönliches Tagebuch. Coelho beschreibt sehr eindrucksvoll die Übungen, die er zu leisten hat, und die Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Dabei geht es weniger um den Weg selbst, sondern um das, was er innerlich auslöst.

Mein Fazit:
Ein interessantes und gut geschriebenes Buch, das mich am Anfang eher enttäuscht hat, mich später aber mitgenommen und gefesselt hat. Der Einstieg ist schwer, besonders für Leser ohne religiösen oder spirituellen Zugang, doch wer dranbleibt, wird mit einer nachdenklichen und besonderen Leseerfahrung belohnt.

Uelzen wurde an diesem Sonntag zum echten Treffpunkt für Laufsport. Bei den Deutschen Meisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf gingen 875 Läuferinnen und Läufer an den Start und kämpften um Bestzeiten. Ich war ab 9 Uhr mit der Kamera unterwegs und war wirklich beeindruckt von der Leistung der Athleten und von der Stimmung in der Stadt.

Wenn man sieht, dass einige die 10 Kilometer in unter 28 Minuten laufen, kann man nur staunen. Dafür würde ich vermutlich mehrere Tage brauchen und zwischendurch noch eine ordentliche Pause einlegen. Wirklich eine starke Leistung.

Besonders schön war auch die Atmosphäre entlang der Strecke. Viele Uelzener Zuschauer standen am Rand und feuerten die Läufer lautstark an. Diese Unterstützung hat man den Sportlern richtig angemerkt.

Vor dem Hauptlauf gab es außerdem mehrere Spendenläufe. Dort waren Jung und Alt unterwegs und hatten sichtbar Spaß am Laufen. Vielleicht waren darunter ja sogar ein paar zukünftige Marathonläufer.

Für mich war es auf jeden Fall ein sportlicher und sehr sympathischer Vormittag mit vielen tollen Momenten vor der Kamera.

Die Fotos gibt es kostenlos zum Download bei Flickr:

https://flic.kr/s/aHBqjCMqB6

„Auf dem Jakobsweg“ war für mich zunächst eine echte Herausforderung. Ich bin kein großer Fan von Religion oder Esoterik und würde mich selbst nicht als religiös bezeichnen. Entsprechend schwer fiel mir der Einstieg in das Buch. Mehrmals habe ich es zur Seite gelegt, teilweise lag es tagelang unangetastet da. Anfangs war ich ehrlich gesagt eher enttäuscht und hatte Mühe, mich auf die Thematik einzulassen.

Doch irgendwann hat mich das Buch dann doch gepackt. Fast unbemerkt entwickelte sich eine Sogwirkung, und ich musste weiterlesen. Man begleitet Paulo Coelho auf seiner Suche nach seinem Schwert und erlebt mit ihm und seinem Führer Petrus die Erfahrungen, Prüfungen und inneren Auseinandersetzungen auf dem Jakobsweg.

Wer hier eine sachliche oder dokumentarische Beschreibung des Jakobswegs erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Das Buch ist vielmehr wie ein sehr persönliches Tagebuch. Coelho beschreibt sehr eindrucksvoll die Übungen, die er zu leisten hat, und die Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Dabei geht es weniger um den Weg selbst, sondern um das, was er innerlich auslöst.

Mein Fazit:
Ein interessantes und gut geschriebenes Buch, das mich am Anfang eher enttäuscht hat, mich später aber mitgenommen und gefesselt hat. Der Einstieg ist schwer, besonders für Leser ohne religiösen oder spirituellen Zugang, doch wer dranbleibt, wird mit einer nachdenklichen und besonderen Leseerfahrung belohnt.