Wenn Veränderung Farbe trägt

Mit dem Herbst beginnt eine stille und doch farbenfrohe Zeit. Die Bäume verabschieden sich von ihren Blättern und die Blumen neigen sich dem Ende ihres Blühens zu. Alles scheint ruhiger zu werden, als würde die Natur tief durchatmen. Der Herbst zeigt uns, dass Veränderung sanft und schön sein kann.

In den letzten Wochen war ich regelmäßig im Wildgatter Uelzen unterwegs, immer mit einem Auge auf die Wildschweine und der Hoffnung, vielleicht Frischlinge zu entdecken. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit. Mal Schnee, mal Regen, und gefühlt hatte das Wetter jedes Mal etwas Neues auf Lager. Also fuhr ich öfter hin, beobachtete das Gelände eine Weile und fuhr dann wieder nach Hause, ohne ein einziges Foto.

Doch heute war alles anders.

Plötzlich waren sie da. Drei kleine Frischlinge, die gemeinsam mit ihrer Mutter, der Bache, neugierig das Wildgatter erkundeten. Sie waren ständig in Bewegung, schnüffelten hier, liefen dort hin und schauten sich ihre neue Welt an. Ich vermute, dass sie erst am Wochenende geboren wurden.

Als ich die drei so beobachtete, kam mir sofort ein Gedanke. Das sind doch unsere drei Musketiere im Wildgatter Uelzen. Also heiße ich hiermit herzlich willkommen: Athos, Porthos und Aramis.

In den nächsten Tagen werde ich die drei natürlich weiter mit der Kamera begleiten, während sie ihre Welt entdecken. Und keine Sorge, alles mit respektvollem Abstand. Mit meinem Tamron 50 bis 400 Millimeter kann ich auch aus sicherer Entfernung schöne Fotos machen, ohne die kleinen Abenteurer zu stören.

Fortsetzung folgt. Die drei Musketiere von Uelzen sind jedenfalls bereit für ihre ersten großen Abenteuer.

Mit dem Herbst beginnt eine stille und doch farbenfrohe Zeit. Die Bäume verabschieden sich von ihren Blättern und die Blumen neigen sich dem Ende ihres Blühens zu. Alles scheint ruhiger zu werden, als würde die Natur tief durchatmen. Der Herbst zeigt uns, dass Veränderung sanft und schön sein kann.