Einmal Salzgrotte und danach richtig gut essen in Salzwedel

Vor einigen Tagen stolperte ich bei Facebook über eine kurze Vorstellung der Salzgrotte in Salzwedel. Neugier geweckt Kopfkino an und der Gedanke war klar da muss ich hin. Also kurz im Freundeskreis nachgefragt wer Lust und Zeit hat. Oli und Ellen waren sofort dabei und mein Patenkind Ole natürlich auch. Gesagt getan Termin vereinbart. Das lief völlig unkompliziert und wir bekamen für den gestrigen Samstag ab 12 Uhr einen Platz.

https://salzgrotte-salzwedel.de/

Schon das Telefonat mit der Dame aus der Salzgrotte war sehr angenehm. Freundlich herzlich und mit einem wichtigen Hinweis beim Betreten der Salzgrotte bitte unbedingt weiße Socken tragen. Das Salz auf dem Boden soll schließlich sauber bleiben. Kleidung ansonsten ganz normal.

Weiße Socken!
Ich musste kurz schlucken.
Ich glaube ich hatte seit gefühlten zehn Jahren keine mehr im Schrank. Wir wissen ja alle weiße Socken gelten gemeinhin als Beziehungskiller. Also kurz vor dem Besuch noch schnell welche gekauft und mich innerlich damit abgefunden. Für die Gesundheit tut man schließlich alles.

In Salzwedel angekommen wurden wir in der Salzgrotte sehr herzlich empfangen. Im Vorraum Jacken aus weiße Socken an und schon fühlte man sich ein bisschen wie im Wellnessmodus. Danach gab es eine kurze Erklärung zu unserem gebuchten Programm. Wir hatten die Intensivgrotte für zwanzig Minuten gewählt mit höherem Salzgehalt und stärkerer Wirkung. Es könne am Anfang etwas Husten auslösen aber der Körper gewöhne sich schnell daran.

Dann öffnete sich die Tür und wir betraten die Salzgrotte. Schon das Gefühl auf Salz zu laufen war etwas Besonderes. Beim Hinsetzen gab es tatsächlich den ein oder anderen kleinen Hustenreiz aber der war schnell vergessen. Nach kurzer Zeit war man an die salzigen Dämpfe gewöhnt und es tat einfach gut. Ellen und Ole waren leicht erkältet und man merkte richtig wie die Nase frei wurde und das Atmen leichter fiel.

Leise entspannte Musik lief im Hintergrund und man kam erstaunlich schnell zur Ruhe. Zwanzig Minuten können sehr kurz sein wenn man entspannt ist. Ehe wir uns versahen war die Zeit vorbei und wir mussten wieder raus. Unser Fazit eindeutig sehr positiv. Preislich absolut fair und als Hansefit Mitglied musste ich sogar gar nichts zahlen. Wiederkommen ist fest eingeplant.

 

Gegen halb eins verließen wir die Salzgrotte und machten uns auf den Weg zum Restaurant Heimart im Kunsthaus. Erst entspannen dann genießen so war der Plan. Der Fußweg dauerte keine zehn Minuten und schon standen wir vor dem Kunsthaus. Auch hier wurden wir herzlich empfangen und zu unserem Tisch gebracht.

Schon der erste Eindruck überzeugte modernes gemütliches Ambiente freundliches Personal und eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Und dann kam das Essen
Eine wahre Explosion für die Geschmacksnerven.

https://www.heimart-saw.de/

Ellen entschied sich für einen Waffelburger mit Brioche Bun knuspriger Waffel mediterranem Hähnchen Krautsalat roten Zwiebeln Kartoffelchips Tomaten Käsesauce Barbecue Majo Pflücksalat und Pommes.

Oli wählte ein Schnitzel mit Remoulade Rotwein Apfelmarmelade gebratenen Champignons Feldsalat und Kartoffel Speck Strudel.

Ich selbst gönnte mir geschmorte Backe vom Duroc Schwein mit Spitzkohl Preiselbeeren und Kartoffel Macadamia Püree.

Was soll ich sagen Es passte einfach alles Optisch ein Genuss geschmacklich ein Volltreffer. Jeder Teller ein kleines Kunstwerk und jeder Bissen ein Argument wiederzukommen.

Unser Fazit vom Samstag in Salzwedel Die Stadt hat wirklich etwas zu bieten. Besuchen Sie unbedingt die Salzgrotte wenn Sie entspannen und Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. Und wenn Sie danach richtig gut essen möchten dann gehen Sie ins Restaurant Heimart. Am besten kombinieren Sie beides so wie wir. Entspannung für die Seele Genuss für den Magen und ein rundum gelungener Tag.