Abstrakte Fotografie

Es ist wirklich ein Widerspruch in sich: Man gibt Tausende von Euro für Kameras mit immer besserer Auflösung aus. Hochwertige Objektive sollen das letzte Quäntchen Schärfe herausholen, der Autofokus wird immer präziser, und die Stabilisierung ermöglicht Aufnahmen aus der Hand mit Belichtungszeiten von einer Sekunde oder mehr – erstaunlich scharf, gestochen klar.

Und dann komme ich heute in der Stadt dazu, all das bewusst zu ignorieren!

Ich habe den Autofokus ausgeschaltet, ebenso die Stabilisierung. Mein Ziel war es, unscharfe Bilder zu machen – oder besser gesagt: abstrakt zu fotografieren, in eine impressionistische Richtung zu experimentieren.

Dazu habe ich die Kamera während der Aufnahme bei Belichtungszeiten von etwa zwei Sekunden bewegt.

Das Spannende: Jedes Bild entsteht rein zufällig und ist nicht reproduzierbar – genau das macht den Reiz aus. Der Überraschungseffekt ist groß, und ich muss sagen: Ich war selbst erstaunt, wie interessant die „Gemälde“ geworden sind.

Uelzen wurde an diesem Sonntag zum echten Treffpunkt für Laufsport. Bei den Deutschen Meisterschaften im 10 Kilometer Straßenlauf gingen 875 Läuferinnen und Läufer an den Start und kämpften um Bestzeiten. Ich war ab 9 Uhr mit der Kamera unterwegs und war wirklich beeindruckt von der Leistung der Athleten und von der Stimmung in der Stadt.

Wenn man sieht, dass einige die 10 Kilometer in unter 28 Minuten laufen, kann man nur staunen. Dafür würde ich vermutlich mehrere Tage brauchen und zwischendurch noch eine ordentliche Pause einlegen. Wirklich eine starke Leistung.

Besonders schön war auch die Atmosphäre entlang der Strecke. Viele Uelzener Zuschauer standen am Rand und feuerten die Läufer lautstark an. Diese Unterstützung hat man den Sportlern richtig angemerkt.

Vor dem Hauptlauf gab es außerdem mehrere Spendenläufe. Dort waren Jung und Alt unterwegs und hatten sichtbar Spaß am Laufen. Vielleicht waren darunter ja sogar ein paar zukünftige Marathonläufer.

Für mich war es auf jeden Fall ein sportlicher und sehr sympathischer Vormittag mit vielen tollen Momenten vor der Kamera.

Die Fotos gibt es kostenlos zum Download bei Flickr:

https://flic.kr/s/aHBqjCMqB6

Es ist wirklich ein Widerspruch in sich: Man gibt Tausende von Euro für Kameras mit immer besserer Auflösung aus. Hochwertige Objektive sollen das letzte Quäntchen Schärfe herausholen, der Autofokus wird immer präziser, und die Stabilisierung ermöglicht Aufnahmen aus der Hand mit Belichtungszeiten von einer Sekunde oder mehr – erstaunlich scharf, gestochen klar.

Und dann komme ich heute in der Stadt dazu, all das bewusst zu ignorieren!

Ich habe den Autofokus ausgeschaltet, ebenso die Stabilisierung. Mein Ziel war es, unscharfe Bilder zu machen – oder besser gesagt: abstrakt zu fotografieren, in eine impressionistische Richtung zu experimentieren.

Dazu habe ich die Kamera während der Aufnahme bei Belichtungszeiten von etwa zwei Sekunden bewegt.

Das Spannende: Jedes Bild entsteht rein zufällig und ist nicht reproduzierbar – genau das macht den Reiz aus. Der Überraschungseffekt ist groß, und ich muss sagen: Ich war selbst erstaunt, wie interessant die „Gemälde“ geworden sind.