Schlacht von Großgörschen 1813-2024

Heute, am Freitag, den 03.05.204, begann mein Abenteuer auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen, einer faszinierenden Veranstaltung, die die historische Schlacht von 1813 nachstellt. Schon bei meiner Ankunft spürte ich die Atmosphäre von Geschichte und Aufregung, als die Darsteller damit beschäftigt waren, ihr Biwak aufzubauen und sich auf das bevorstehende Wochenende vorzubereiten.

Ich schlenderte zwischen den Zelten der etwa 400 Darsteller umher, viele davon bereits in ihren historischen Uniformen gekleidet. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Detailtreue sie ihre Rollen verkörperten und sich in die Vergangenheit versetzten.

Während des Tages hatte ich auch die Gelegenheit, viele alte Freunde in Uniform zu treffen. Wir tauschten Erinnerungen aus und genossen die Atmosphäre des Festes. Es war schön zu sehen, wie sich Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds zusammenfanden, um gemeinsam Geschichte zu erleben.

Mit Vorfreude und Spannung blicke ich nun auf den morgigen Tag, an dem die Gefechtsdarstellungen auf dem Programm stehen. Es verspricht, ein weiteres fesselndes Kapitel dieses historischen Ereignisses zu werden, und ich freue mich darauf, Teil davon zu sein und meine Eindrücke zu teilen.

Ich bin gespannt darauf, was der morgige Tag bringen wird und darauf, weiter in die faszinierende Welt der Geschichte einzutauchen.

Heute habe ich die ersten 20 Fotos dieses ereignisreichen Tages online gestellt, um die faszinierende Atmosphäre des Scharnhorstfests einzufangen.

Ein Tag im Dienste des Königs 

Ein fotografisches Abenteuer bei der Requirierung in Kleingörschen

 

Am Freitag, den 3. Mai 2024, wurde ich in das Biwak der Elblandwehr und Pommernlandwehr gerufen. Es hieß, es sei Zeit für eine Requirierung für die Truppen der Landwehr. Als Fotograf war ich natürlich gespannt, was da auf mich zukommen würde. Schließlich war ich im Auftrag des Königs von Preußen unterwegs! Fotoausrüstung geschnappt und los ging’s.

Erstmal musste ich allerdings herausfinden, was eine Requirierung überhaupt ist. Ein kleines Nachhilfestündchen in preußischer Geschichte ergab, dass es um die Beschlagnahme von Ressourcen wie Lebensmittel, Pferde und Waffen ging, um die Armee während des Befreiungskrieges gegen Napoleon zu versorgen. Klar, dass das nicht immer gut bei der Bevölkerung ankam. Aber man tat, was man tun musste, um den König und sein Heer zu stärken.

So marschierte ich am späten Nachmittag mit den Truppen der Elblandwehr und Pommernlandwehr von Großgörschen Richtung Kleingörschen. Unser Ziel war die Unterkunft der Kurmärkischen Landwehr, wo der Militärische Auftrag verkündet wurde. Die Soldaten der Landwehr nahmen ihre Befehle ernst und machten sich bereit für den Ausmarsch.

Mit Musik im Gepäck zog der Trupp durch die Straßen des kleinen Ortes. Die Einwohner hörten natürlich sofort, was da auf sie zukam. Das große Tor eines Gehöfts öffnete sich, und die Dorfbewohner, die den preußischen Truppen wohlgesonnen waren, reichten uns sofort Stärkung und Erfrischung. Schnaps und Brot wurden großzügig verteilt, und die Atmosphäre war unerwartet festlich.

Natürlich hielt ich diesen Vorgang fotografisch fest. Es war erstaunlich zu sehen, wie die Bewohner von Kleingörschen sich mit Leib und Seele an dieser Geschichtsnachstellung beteiligten. Die Türen waren weit geöffnet, und überall gab es Verpflegung und gute Laune für die Truppen. Es herrschte eine Stimmung, als wäre man auf einem Volksfest und nicht mitten in einer historischen Requirierung.

Der Leutnant war fleißig dabei, die reichlichen Gaben ordentlich zu quittieren. „Wir sind schließlich keine Plünderer!“ sagte er mit einem Augenzwinkern, und die Dorfbewohner dankten es ihm mit noch mehr Schnaps und Brot. Sympathiebekundungen für die Soldaten, die sich dem Kampf gegen die französische Unterdrückung verschrieben hatten, gab es reichlich, und man konnte das auf vielen meiner Fotos auch deutlich sehen.

Am Ende des Tages musste ich ein sehr positives Fazit ziehen. Es war ein Tag, an dem Geschichte lebendig wurde und der Spaß bei der Sache nie zu kurz kam. Die Darsteller und Bewohner von Kleingörschen waren mit vollem Einsatz dabei, und diese Erfahrung werde ich so schnell nicht vergessen. Ein Tag im Dienste des Königs, wie er schöner nicht hätte sein können – und die Fotos, die ich gemacht habe, sind Zeugnis einer unvergesslichen Geschichtsnachstellung.

Bis zum nächsten Abenteuer im Dienste des Königs – auf dass es ebenso spannend und fröhlich werde!

Alle Fotos der Veranstaltung im Flickr Album: 

https://flic.kr/s/aHBqjBpmae

Ein Tag auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen: Eine Reise in die Geschichte und eine Mahnung für die Zukunft

 

Am vergangenen Samstag begab ich mich frühmorgens um 7 Uhr zum Biwak des Scharnhorstfestes in Großgörschen. Bereits zu dieser frühen Stunde nutzte ich meine Drohne, um den Platz fotografisch festzuhalten. Ein schneller Überblick zeigte mir, ob sich seit Freitag noch weitere Zelte hinzugesellt hatten. Dann begann der Tag mit den Soldaten der Elblandwehr und einem kurzen Fußmarsch nach Kleingörschen zum Feldgottesdienst.

Vor Ort versammelten sich die Tiroler Jäger, die Pommersche Landwehr, die Kurmärkische Landwehr, die Elbe Landwehr und das Leibregiment zu einem Gottesdienst für die gefallenen Soldaten der Schlacht, begleitet von Reflexionen darüber, was wir aus dieser Erfahrung lernen können: Krieg ist keine Lösung.

Nach dem Gottesdienst kehrten wir zurück nach Großgörschen zum Eröffnungsappell am Denkmal Hessen Homburg. Der Anblick der verschiedenen Truppenteile der Veranstaltung war beeindruckend und erzeugte Gänsehaut. Die Truppen wurden für das Vorgefecht in Großgrörschen eingeteilt, eine militärische Organisation, die knapp und präzise ablief.

Persönlich entschied ich mich, nicht dorthin zu gehen, sondern folgte den Truppenteilen vom Feldgottesdienst zurück nach Kleingörschen. Dort beobachtete ich fasziniert, wie die Soldaten exerzierten. Ich war begeistert davon, wie schnell dieser bunt gemischte Truppenteil alle Befehle zum Exerzieren als Team umsetzte.

Gegen 15:30 Uhr begann dann die historische Schlachtdarstellung, bei der für anderthalb Stunden Geschichte lebendig wurde. Fotos dieser eindrucksvollen Darbietung werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen. Jetzt steht jedoch erst einmal die Sichtung der 6500 Fotos der Veranstaltung an, das Bearbeiten der besten Bilder und schließlich ihre Online-Stellung.

Dieser Tag auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen war nicht nur eine Reise in die Geschichte, sondern auch eine Mahnung für die Zukunft. Die Erinnerung an die Gefallenen und die Einsicht, dass Krieg niemals eine Lösung sein kann, begleiten mich nachhaltig.

Wie immer stehen diese kostenfrei zur Verfügung und dürfen heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Entdecken und Teilen der beeindruckenden Momente dieser historischen Reenactment-Veranstaltung!

Fotos zum Download im Flickr Album:
https://flic.kr/s/aHBqjBpmae

Salzwedel ist für mich aus fotografischer Sicht eine außerordentlich interessante Stadt. Mit einem geschulten Blick entdeckt man als kreativer Hobbyfotograf in der Altstadt unzählige Motive, die nur darauf warten, festgehalten zu werden. Historische Fassaden, kleine Details und stille Ecken erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Und manchmal ist es einfach der Zufall, der einem ein ganz besonderes Motiv schenkt.

So war es auch diesmal. Ich hatte einen Termin in Salzwedel und war etwas im Zeitdruck, als ich in einer Nebenstraße nach einem Parkplatz suchte. Schließlich wurde ich fündig und stellte mein Auto neben einem alten, deutlich in die Jahre gekommenen Haus ab. Schon beim Aussteigen fiel mein Blick auf die Eingangstür. Sie wirkte schwer, massiv und voller Geschichte.

Und dann sah ich ihn. Einen alten Türklopfer, leicht angerostet, mit einer wunderbaren Patina. Genau dieser Moment war es. Ich wusste sofort, dass ich dieses Detail fotografieren musste. Solche kleinen Dinge sind es, die den besonderen Charme einer Stadt ausmachen. Sie erzählen leise von all den Menschen, die diese Tür im Laufe der Jahre geöffnet und geschlossen haben.

Salzwedel überrascht mich immer wieder aufs Neue. Die Stadt hat Herz, Charakter und so viele versteckte Schönheiten, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Genau das macht sie für mich fotografisch so wertvoll und inspirierend.

Heute, am Freitag, den 03.05.204, begann mein Abenteuer auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen, einer faszinierenden Veranstaltung, die die historische Schlacht von 1813 nachstellt. Schon bei meiner Ankunft spürte ich die Atmosphäre von Geschichte und Aufregung, als die Darsteller damit beschäftigt waren, ihr Biwak aufzubauen und sich auf das bevorstehende Wochenende vorzubereiten.

Ich schlenderte zwischen den Zelten der etwa 400 Darsteller umher, viele davon bereits in ihren historischen Uniformen gekleidet. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Detailtreue sie ihre Rollen verkörperten und sich in die Vergangenheit versetzten.

Während des Tages hatte ich auch die Gelegenheit, viele alte Freunde in Uniform zu treffen. Wir tauschten Erinnerungen aus und genossen die Atmosphäre des Festes. Es war schön zu sehen, wie sich Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds zusammenfanden, um gemeinsam Geschichte zu erleben.

Mit Vorfreude und Spannung blicke ich nun auf den morgigen Tag, an dem die Gefechtsdarstellungen auf dem Programm stehen. Es verspricht, ein weiteres fesselndes Kapitel dieses historischen Ereignisses zu werden, und ich freue mich darauf, Teil davon zu sein und meine Eindrücke zu teilen.

Ich bin gespannt darauf, was der morgige Tag bringen wird und darauf, weiter in die faszinierende Welt der Geschichte einzutauchen.

Heute habe ich die ersten 20 Fotos dieses ereignisreichen Tages online gestellt, um die faszinierende Atmosphäre des Scharnhorstfests einzufangen.

Ein Tag im Dienste des Königs 

Ein fotografisches Abenteuer bei der Requirierung in Kleingörschen

 

Am Freitag, den 3. Mai 2024, wurde ich in das Biwak der Elblandwehr und Pommernlandwehr gerufen. Es hieß, es sei Zeit für eine Requirierung für die Truppen der Landwehr. Als Fotograf war ich natürlich gespannt, was da auf mich zukommen würde. Schließlich war ich im Auftrag des Königs von Preußen unterwegs! Fotoausrüstung geschnappt und los ging’s.

Erstmal musste ich allerdings herausfinden, was eine Requirierung überhaupt ist. Ein kleines Nachhilfestündchen in preußischer Geschichte ergab, dass es um die Beschlagnahme von Ressourcen wie Lebensmittel, Pferde und Waffen ging, um die Armee während des Befreiungskrieges gegen Napoleon zu versorgen. Klar, dass das nicht immer gut bei der Bevölkerung ankam. Aber man tat, was man tun musste, um den König und sein Heer zu stärken.

So marschierte ich am späten Nachmittag mit den Truppen der Elblandwehr und Pommernlandwehr von Großgörschen Richtung Kleingörschen. Unser Ziel war die Unterkunft der Kurmärkischen Landwehr, wo der Militärische Auftrag verkündet wurde. Die Soldaten der Landwehr nahmen ihre Befehle ernst und machten sich bereit für den Ausmarsch.

Mit Musik im Gepäck zog der Trupp durch die Straßen des kleinen Ortes. Die Einwohner hörten natürlich sofort, was da auf sie zukam. Das große Tor eines Gehöfts öffnete sich, und die Dorfbewohner, die den preußischen Truppen wohlgesonnen waren, reichten uns sofort Stärkung und Erfrischung. Schnaps und Brot wurden großzügig verteilt, und die Atmosphäre war unerwartet festlich.

Natürlich hielt ich diesen Vorgang fotografisch fest. Es war erstaunlich zu sehen, wie die Bewohner von Kleingörschen sich mit Leib und Seele an dieser Geschichtsnachstellung beteiligten. Die Türen waren weit geöffnet, und überall gab es Verpflegung und gute Laune für die Truppen. Es herrschte eine Stimmung, als wäre man auf einem Volksfest und nicht mitten in einer historischen Requirierung.

Der Leutnant war fleißig dabei, die reichlichen Gaben ordentlich zu quittieren. „Wir sind schließlich keine Plünderer!“ sagte er mit einem Augenzwinkern, und die Dorfbewohner dankten es ihm mit noch mehr Schnaps und Brot. Sympathiebekundungen für die Soldaten, die sich dem Kampf gegen die französische Unterdrückung verschrieben hatten, gab es reichlich, und man konnte das auf vielen meiner Fotos auch deutlich sehen.

Am Ende des Tages musste ich ein sehr positives Fazit ziehen. Es war ein Tag, an dem Geschichte lebendig wurde und der Spaß bei der Sache nie zu kurz kam. Die Darsteller und Bewohner von Kleingörschen waren mit vollem Einsatz dabei, und diese Erfahrung werde ich so schnell nicht vergessen. Ein Tag im Dienste des Königs, wie er schöner nicht hätte sein können – und die Fotos, die ich gemacht habe, sind Zeugnis einer unvergesslichen Geschichtsnachstellung.

Bis zum nächsten Abenteuer im Dienste des Königs – auf dass es ebenso spannend und fröhlich werde!

Alle Fotos der Veranstaltung im Flickr Album: 

https://flic.kr/s/aHBqjBpmae

Ein Tag auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen: Eine Reise in die Geschichte und eine Mahnung für die Zukunft

 

Am vergangenen Samstag begab ich mich frühmorgens um 7 Uhr zum Biwak des Scharnhorstfestes in Großgörschen. Bereits zu dieser frühen Stunde nutzte ich meine Drohne, um den Platz fotografisch festzuhalten. Ein schneller Überblick zeigte mir, ob sich seit Freitag noch weitere Zelte hinzugesellt hatten. Dann begann der Tag mit den Soldaten der Elblandwehr und einem kurzen Fußmarsch nach Kleingörschen zum Feldgottesdienst.

Vor Ort versammelten sich die Tiroler Jäger, die Pommersche Landwehr, die Kurmärkische Landwehr, die Elbe Landwehr und das Leibregiment zu einem Gottesdienst für die gefallenen Soldaten der Schlacht, begleitet von Reflexionen darüber, was wir aus dieser Erfahrung lernen können: Krieg ist keine Lösung.

Nach dem Gottesdienst kehrten wir zurück nach Großgörschen zum Eröffnungsappell am Denkmal Hessen Homburg. Der Anblick der verschiedenen Truppenteile der Veranstaltung war beeindruckend und erzeugte Gänsehaut. Die Truppen wurden für das Vorgefecht in Großgrörschen eingeteilt, eine militärische Organisation, die knapp und präzise ablief.

Persönlich entschied ich mich, nicht dorthin zu gehen, sondern folgte den Truppenteilen vom Feldgottesdienst zurück nach Kleingörschen. Dort beobachtete ich fasziniert, wie die Soldaten exerzierten. Ich war begeistert davon, wie schnell dieser bunt gemischte Truppenteil alle Befehle zum Exerzieren als Team umsetzte.

Gegen 15:30 Uhr begann dann die historische Schlachtdarstellung, bei der für anderthalb Stunden Geschichte lebendig wurde. Fotos dieser eindrucksvollen Darbietung werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen. Jetzt steht jedoch erst einmal die Sichtung der 6500 Fotos der Veranstaltung an, das Bearbeiten der besten Bilder und schließlich ihre Online-Stellung.

Dieser Tag auf dem Scharnhorstfest in Großgörschen war nicht nur eine Reise in die Geschichte, sondern auch eine Mahnung für die Zukunft. Die Erinnerung an die Gefallenen und die Einsicht, dass Krieg niemals eine Lösung sein kann, begleiten mich nachhaltig.

Wie immer stehen diese kostenfrei zur Verfügung und dürfen heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Entdecken und Teilen der beeindruckenden Momente dieser historischen Reenactment-Veranstaltung!

Fotos zum Download im Flickr Album:
https://flic.kr/s/aHBqjBpmae